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15.12.2011

Strahlende Gesichter bei der Interessengemeinschaft für Behinderte e.V. (IFB)

Die Rhein-Main-Hallen Wiesbaden kooperieren 2012 mit „Känguru“

Der Tradition der letzten Jahre folgend, unterstützt Wiesbadens Veranstaltungszentrum auch im kommenden Jahr eine gemeinnützige Einrichtung in der Landeshauptstadt und setzt damit ihr soziales Engagement fort.
Die Wahl für das Jahr 2012 fiel auf den Familienentlastenden Dienst „Känguru“, ein Teil des Vereins der Interessengemeinschaft für Behinderte (IFB), der Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen sowie deren Eltern eine umfassende Beratung, Förderung und qualifizierte Betreuung bietet.
Den Auftakt der Kooperation bildet eine Spende in Höhe von 2.000 Euro, die von Holger Syhre, dem Geschäftsführer der Rhein-Main-Hallen am Mittwoch, 14. Dezember 2011 beim Familienentlastenden Dienst (FED) in Wiesbaden-Erbenheim an Wolfgang Groh, Geschäftsführender Vorsitzender der IFB  e.V. sowie Silke Morini, Geschäftsleiterin von „Känguru“, persönlich übergeben wurde. „Wir freuen uns sehr über die Kooperation der Rhein-Main-Hallen Wiesbaden mit uns,  denn soziale Arbeit auf hohem Niveau ist ohne privatwirtschaftliches Engagement nicht realisierbar“, so Wolfgang Groh.

Das Geld wird eingesetzt für den Umbau eines alten Bahnwärterhäuschens, das auf dem „Känguru-Land“ steht, einem barrierefreien Spielgelände, das speziell für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen umgebaut wird. Der Umbau der „Villa Känguru“ soll 2012 abgeschlossen sein, damit es auf dem Freigelände neben den vielen Spielmöglichkeiten und dem Gehege mit den beiden Lamas Saba und Zulu auch endlich einen festen Rückzugsort mit verschiedenen Betreuungsräumen sowie sanitären Anlagen für die Jugendlichen gibt. „Wir sind begeistert, mit unserem ersten Beitrag ein so wichtiges Projekt, wie den Ausbau der Villa Känguru unterstützen zu können und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Familienentlastenden Dienst“, sagte Holger Syhre nach der Scheckübergabe.

Interessengemeinschaft für Behinderte e.V. – www.ifbev.de
Seit 1959 setzt sich die Interessengemeinschaft für Behinderte e.V. (IFB) mit Sitz in Wiesbaden für Menschen mit Behinderung ein.
Der Wiesbadener Christian Groh löste vor über 50 Jahren die Frage, wie er seinem behinderten Sohn eine Schulbildung bieten kann, indem er eine Wanderlehrerin engagierte, die Karlheinz und weitere Kinder mit Behinderung zu Hause unterrichtete. Aus dieser privaten Elterninitiative ist mit der IFB eine Einrichtung geworden, die Menschen mit Behinderung in Wiesbaden und Umgebung in allen Phasen ihres Lebens offen steht – sie begleitet, unterstützt und fördert. Geleitet wird die IFB von Wolfgang Groh, Vorstandsvorsitzender und Sohn des Gründers.
Die IFB beschäftigt über 800 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 40 Einrichtungen in Wiesbaden, im Rheingau-Taunus-Kreis, in Leipzig und in Klipriver (Südafrika). Die IFB ist weltanschaulich unabhängig und gemeinnützig.

IFB-Initiative Känguru - www.ifb-kaenguru.de
Ein Bereich der IFB ist die Entlastung von Familien, in denen ein Kind mit Behinderung lebt. Dies ist Aufgabe von Känguru und wird einerseits von den Känguru-Kindertagesstätten unter Leitung von Jürgen Schunder realisiert und gehört andererseits zum Arbeitsbereich von Silke Morini, die die Frühförderstellen, den Mobilen Integrationsdienst (MID) sowie den Familienentlastenden Dienst (FED) verantwortet. Zum FED gehört auch das Außengelände Känguru-Land in Wiesbaden-Erbenheim.